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12:14
Reliance Industries in Indien nimmt den Import von irakischem Rohöl wieder auf, da die mit einem Hormuz-Rabatt versehenen Lieferungen Raffinerien anziehen.⑴ Daten des indischen Reliance Industries zeigen, dass seine in Jamnagar im Westen gelegene Raffinerie den Import von irakischem Rohöl wieder aufgenommen hat. Eine große Öltankerladung mit 2 Millionen Barrel wurde geliefert, nachdem das Unternehmen zuvor einen Monat lang kein irakisches Rohöl bezogen hatte. ⑵ Laut informierten Kreisen hat Reliance mindestens drei Öltanker gechartert, um Rohöl aus Häfen innerhalb der Straße von Hormus zu verladen. Die Fracht aus dieser Region wurde aufgrund der veränderten Lage in der Meerenge mit deutlichen Abschlägen gehandelt, was Raffinerien zu verstärkten Käufen veranlasste. ⑶ Die Daten zeigen außerdem, dass Reliance im Mai seine Rohölimporte gegenüber dem Vormonat um etwa 12 % auf 1,15 Millionen Barrel pro Tag gesenkt hat, hauptsächlich, weil in einer seiner inländischen Raffinerien mit einer Tageskapazität von 660.000 Barrel planmäßige Wartungsarbeiten durchgeführt wurden. Die betreffenden Anlagen wurden inzwischen wieder in Betrieb genommen. ⑷ In Bezug auf die Herkunftsstruktur lag das gesamte Importvolumen aus dem Nahen Osten im Mai bei 435.000 Barrel pro Tag, was einem Rückgang von 10,1 % gegenüber dem Vormonat entspricht. Die Importe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stiegen jedoch um 47,5 % auf 369.000 Barrel pro Tag und machten sie damit zur größten Bezugsquelle im Nahen Osten für diesen Monat. ⑸ Die Importe aus Lateinamerika gingen gegenüber dem Vormonat um 26,1 % auf 379.000 Barrel pro Tag zurück. Venezuela blieb zwar Hauptlieferant, aber der Import sank gegenüber dem Vormonat um 17,9 % auf 203.000 Barrel pro Tag. ⑹ Die Importe aus den GUS-Staaten stiegen gegenüber dem Vormonat um 11,9 % auf 244.000 Barrel pro Tag. Die russischen Lieferungen blieben mit 214.000 Barrel pro Tag annähernd stabil, lagen jedoch im Jahresvergleich um 58,8 % niedriger. Dies zeigt, dass indische Raffinerien weiterhin ihre Bezugsquellen diversifizieren, um Preisschwankungen aufgrund geopolitischer Veränderungen abzufedern.
12:08
Die HIVE Digital Tochtergesellschaft BUZZ HPC schließt einen GPU-Cloudvertrag im Wert von 220 Millionen US-Dollar ab.Foresight News berichtet, dass das Bitcoin Mining-Unternehmen HIVE Digital bekannt gegeben hat, dass seine hundertprozentige Tochtergesellschaft BUZZ HPC eine Partnerschaft zur souveränen KI-Infrastruktur mit Bell Canada und Cohere eingegangen ist. Es wurde offengelegt, dass ein dreijähriger GPU-Cloud-Vertrag unterzeichnet wurde, dessen Gesamtwert sich auf bis zu 220 Millionen US-Dollar beläuft. Zudem wurde ein rackbasiertes System GB200 NVL72 mit 2.304 NVIDIA Grace Blackwell GPUs erworben. Dieser KI-Cluster wird die Rechenleistung für Cohere-Basismodelle und Unternehmens-KI-Anwendungen bereitstellen.
12:07
Der US-Staatsanleihen-Repo-Markt bleibt insgesamt stabil, die Finanzierungszinssätze sind leicht gesunken, aber vor dem langen Wochenende steigt die Nachfrage.⑴ Der allgemeine US-Overnight-Repo-Satz für besicherte Wertpapiere eröffnete am Donnerstag mit 3,65 % bis 3,64 %. Trotz eines Abflusses von 3 Milliarden US-Dollar aus der Abwicklung von US-Staatsanleihen an diesem Tag blieb der Zinssatz aufgrund der gestiegenen Finanzierungsnachfrage vor dem langen Feiertagswochenende nur leicht unter Druck. ⑵ Der aktuelle GC-Satz bleibt weiterhin unter seinem 10-Tage-Durchschnitt, da Abwicklungsliquidität und die kontinuierliche Umlaufbewegung von staatlich finanzierten Unternehmensgeldern dem Markt zusätzliche Liquiditätsunterstützung bieten. ⑶ Mehrere neue US-Staatsanleihen wurden am Repo-Markt unterhalb des GC-Satzes gehandelt, wobei insbesondere die zweijährigen Titel mit einem Rückgang von 14 Basispunkten hervorstachen. Dies spiegelt umfangreiche Wetten des Marktes auf eine Verflachung der Zinskurve nach den eher restriktiven Kommentaren der Federal Reserve wider. ⑷ Die Zinssätze für befristete Repo-Finanzierungen steigen auf breiter Front: Der Ein-Monats-Satz ist um 1 Basispunkt gestiegen, der Zwei-Monats-Satz um 4 Basispunkte und der Drei-Monats-Satz mit einem deutlichen Anstieg um 6 Basispunkte, was mit den plötzlich gestiegenen Markterwartungen für eine Zinserhöhung im September nach dem Fed-Meeting übereinstimmt. ⑸ Laut den Overnight-Index-Swap-Sätzen beträgt der Unterschied zwischen GC und dem Zinssatz für Überschussreserven 1 Basispunkt, der zum Overnight-Reverse-Repo-Satz 16 Basispunkte, was auf einen insgesamt stabilen Ablauf am kurzfristigen Geldmarkt hindeutet. ⑹ Gesicherte Overnight-Finanzierungs-Futures bewegen sich weiter nach unten, die Kurvenkompression verschärft sich. Das Weiße-Paket-Kontrakt preist für September nun vollumfänglich eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein, mit einer Wahrscheinlichkeit, die nach dem Fed-Meeting von 94 % noch weiter gestiegen ist. Der Dezember-Kontrakt preist bereits eine zweite Zinserhöhung ein.
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